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MedForum » Schulter » Verzweifelt ist nicht übertrieben » Threadansicht

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000
01.01.2007, 16:43 Uhr
kamic
4

Hallo, ich wünsche erst einmal Frohes Neues Jahr !
Ich hatte seit einiger Zeit Beschwerden an der rechten Schulter,
begab mich zum Orthopäden, der nach eingehender Untersuchung feststellte, das der Schleimbeutel entzündet ist und eine Sehne ein Loch aufweist. Das sollte mit der sg. Minimal-Op, Dauer 30 Minuten,
10-12 Tage arbeitsunfähig, behoben werden. Ergebnis: Dauer der Op. 5,5 Stunden und seit dem (Anfang April 06 ) arbeitsunfähig .
Es wurde eine Rotatorenmanschettenruptur durchgeführt. Nov.06 dann Reha in Bad ..... Die Schmerzen wurden stärker. Nach MRT in der Klinik stellte der Radiologe mit meinem Oberarzt fest: Sehnenentzündung u. Muskelentzündung in der Schulter u. neue Op. erforderlich, aber nicht die Minimal-Op., sondern die Schulter muß geöffnet werden. Dann zurück nach Norden u. zu zwei Spezialisten hier . Der 1. sagte wörtlich: Die Op., die man an Ihnen durchgeführt hat, ist gründlich mißlungen, aber handwerklich gut gemacht. Er riet ab, die Schulter öffnen zu lassen. Dann bleibt das Gelenk steif. Er würde sich da auch nicht herantrauen ( der Spezialist) Die entzündete Sehne, die in Bad ... attestiert worden ist, konnte er weder auf den MRT-Bildern sehen, noch an meinem Körper ertasten. Dem zweiten Fachmann sagte ich bei der Untersuchung: Ich glaube, ich lasse keine Op. durchführen. Antwort: Dafür ist es zu spät. Die geflickte Sehne ist porös und schon wieder eingerissen. Ohne Op. reißt die Sehne innerhalb der nächsten zwei Jahre und die Schulter bleibt steif. Die entzündete Sehne konnte er auch nicht sehen/finden.
Bei Bedarf bin ich gerne bereit, zwei Untersuchungsergebnisse zu veröffentlichen.
Kann hier jemand helfen, weiß einen Rat ?

Kamic
--
Liebe Grüße

Micha


Jeder sieht, was Du scheinst, aber wenige fühlen, was Du bist.


Dieser Post wurde am 01.01.2010 um 15:39 Uhr von kamic editiert.
 
001
01.01.2007, 18:00 Uhr
kamic
4

So, ich teile Euch die Arztberichte mit, die ich natürlich nicht verstehe:
1. Der Op.-Bericht aus dem Krankenhaus:
Arthroskopische Diagnose
Chronisches subakromiales Impingementsyndrom bei hakenförmigem Akromiom Typ III und AC-Gelenkarthrose mit sog. "hänging spurs" Intraartikulärer synovialer Reizzustand. Degerenativ verändertes Labrum glenoidale mit kleinen Rißbildungen. Ausgedehnte komplette Rotatorenmanschettenruptur ( Typ C Läsion ). Chronisch fibrosierende subakromiale Bursitis. Aufgefasertes Lig. coracoakromiale.

Arthroskopische Chirugie:
Ausgedehntes arthroskopisches Gelenkdebridement mit Synovektomie i.a., Labrum- und Knorpelstabilisierung, Rotatorenmanschettendebridement i.a. und subakromial. Mobilisierung der RM. Endoskopische subakromiale Dekompression
( ESD ). Partielle subakromiale Bursektomie, Resektion des Lig. coracoakromiale, ventrale Akromioplastik und AC- Gelenk Exophytenresektion. Tuberculum majus Plastik.

Rekonstruktion der Rotatorenmanschette über lateralen Zugang. Transossäre Fadenfixierung mit 3 x Schraubanker und Seit zu Seit Naht
--
Liebe Grüße

Micha


Jeder sieht, was Du scheinst, aber wenige fühlen, was Du bist.

 
002
01.01.2007, 18:18 Uhr
kamic
4

Der Radiologe, der die MRT-Aufnahmen auswertete, kam zu folgendem Ergebnis:
Klinische Angaben: Zust. nach Rotatorenmanschettenruptur und O3.06. Aktuell zunehmende Beschwerden in der rechten Schulter.

Technik: Transversal MEDIC TZ, anguliert coronar TSE TZ und PD-gewichtet, TSE T2-gew. fettgesättigt sowie anguliert sagittal TSE PD fettgesättigt.

Befund: Nachweis von postoperativen Signalanhebungen im Knochenmarkssignal am Humeruskopf sowie Nachweis von osteosynthetischer Versorgung einer Rotatorenmanschettenruptur. Abfallendes Acromeon mit Einengung des acromealen Raumes und Defektzone am Ansatz der Supraspinatussehne mit ausgedehnter Ergussbildung. Irregularitäten am AC-Gelenk mit hypertrophem Gewebe und Signalanhebung in der TIRM-Sequenz. Übrige Schulterstrukturen regelrecht.
Beurteilung: Knöchernes Impingement-Syndrom mit Defektzone an der Supraspinatussehne nach osteosynthetischer Versorgung einer Rotatorenmanschettenruptur mit postoperativen Signalterationen im Knochenmarkssignal. Ergussbildung. Aktiviere AC-Arthrose.

Also ich verstehe gar nichts mehr. Der dritte Arztbericht von einem
Spezialisten folgt in einigen Minuten

kamic
--
Liebe Grüße

Micha


Jeder sieht, was Du scheinst, aber wenige fühlen, was Du bist.

 
003
01.01.2007, 19:06 Uhr
kamic
4

So, nun der Befund Nr. 3 :
Diagnose:
Supraspinatussehnenruptur bei Z.n. transarthroskopischer Revision des re. Schulter gelenkes

Anamnese:
Weiterhin persistierende Beschwerden seitens des re. Schultergelenkes , Z.n. transarthroskopischer Revision und Versuch der transarthroskopischen Refixation der Supraspinatussehne re.

Befund:
Passiv zeigt sich eine freie Beweglichkeit bd. Schultergelenke, auch aktiv seitens des re. Schultergelenkes eine ausreichende Abduktion, Außenrotation und Innenrotation darstellbar.

MRT des re. Schultergelenkes vom 14.11.06 zeigt totale Supraspinatussehnenruptur mit deutl. Retraktion der Supraspinatussehne re.

Epikrise:
Kein komplizierter Fall, die Supraspinatussehne ist nicht ausreichend wiederhergestellt, im Hinblick auf die gute klinische Kompensation der Rotatorenmanschettenruptur sehe ich keine klare Indikation zur erneuten Revision seitens des re. Schultergelenkes, auch im Hinblick auf die lange Anamnese bietet einen neuerlich transarthroskopischer Eingriff keine sicheren Erfolgschangen.

Therapie: 2. Meinung über Dr. ... , hier Frage: Endobottemversorgung

Einen Arztbericht des zweiten Spezialisten steht noch aus. Der sagte aber, wie im ersten Bericht erwähnt, es muss operiert werden.

So, nun stehe ich da und frage mich, ob und wie es weitergeht ?

Kamic
--
Liebe Grüße

Micha


Jeder sieht, was Du scheinst, aber wenige fühlen, was Du bist.


Dieser Post wurde am 01.01.2010 um 15:40 Uhr von kamic editiert.
 
004
01.01.2007, 19:42 Uhr
LastUnicorn
Operator

Hallo Kamic,
das sind eine Menge Befunde und jeder Arzt sagt irgendwie was anderes. Was für Beschwerden hast Du denn bitte genau? Ich würde erstmal auch nicht operieren. Wie sah denn bitte die Nachbehandlung nach der OP aus? Wielange war die Schulter im Gilchrist ruhiggestellt und wann durftest Du welche Bewegung wie weit ausführen? Auf jeden Fall wird die Schulter durch eine Supraspinatussehnenruptur nicht steif werden. Soweit kann ich dich schonmal beruhigen.
--
LG
Jenny

Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit.
Ich habe oft gelacht, um nicht weinen zu müssen.
 
005
01.01.2007, 20:16 Uhr
kamic
4

Hi LastUnicorn,
Die Außenrotation ist eingeschränkt. Die Nachbehandlung war auch prima Wenn ich hier alles aufschreiben würde, würden sich die User auf den Rücken legen. Also: 6 Wochen diese blaue Manschette ( totale Ruhe, leichtes Bewegen durch den Krankengymnasten ). Danach bewegen des Armes mit Hilfe des Krankengymnasten. Mein Kg. sagte dann zu mir, 2 x Krankengymnastik ist zu wenig für Deine Kranheit. Also auf zum Orthopäden. Der sagt, 2 x in der Woche ist genug ( Begründung: es ist eine Mischung aus Ruhe u. Bewegung).
Kg. sagt, nein mehr, viel mehr. Dann habe ich Erkundigungen eingezogen und festgestellt, das ich durch meinen Beruf/Heilfürsorge das Budget des Arztes nicht belaste. Also wieder hin. Nein hat er gesagt, das reicht. Die Ärzte in der Reha-Klink in Bad ... haben die Hände über den Köpfen zusammengeschlagen. Denn wenn man mich nach den obligatorischen 12 Wochen in eine Reha geschickt hätte, hätte ich täglich Krankengymnastik erhalten. In der Reha-Klinik hat man mich nach den MRT-Bildern vor und nach der Op. gefragt. Das sei heute Standard. Es gibt keine Bilder. Die Suspraspinatussehne ist unauffindbar. Aber die andere Sehne, keine Ahnung wie die heißt, das ist die geflickte Sehne, die soll porös sein und in spätetens zwei Jahren reißen. Ich habe einen von den Spezialisten gefragt, wenn Op. durchgeführt wird
2 Wochen Krankenhaus, 12 Wochen zu Hause, 3-5 Wochen Reha, also 19 Wochen , kann ich dann wieder arbeiten? Der hat mich vielleicht angeguckt !
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 03.02.2007 um 17:41 Uhr von kamic editiert.
 
006
01.01.2007, 20:33 Uhr
LastUnicorn
Operator

Hallo Michael,
die Rotatorenmanschette setzt sich aus mehreren Muskeln und deren Sehnen zusammen. Warum die Supraspinatussehne porös sein soll hat niemand erwähnt nehm ich mal an. Laut dem MRT-Bericht, drück das Acromion wohl immernoch auf die Rotatorenmanschette was natürlich nicht unbedingt förderlich für die Genesung ist. Bei jeder Bewegung scheuert die Rotatorenmanschette an dem Acromion entlang und somit kommt es wieder zu Microrissen oder sogar zu großen Rissen in der RM. Bei einer bestehenden AC-Gelenksarthrose sollte man dieses evtl entfernen. Das ist keine große Sache, kann aber eine große positive Wirkung haben. Ich bin jetzt 37 Jahre alt und bei mir wurde das ACG im Mai 2000 entfernt. Allerdings war meine Schulter so kaputt, dass das allein nicht half. Die Nachbehandlung war zwar richtig, aber die KG war eindeutig zuwenig. Du solltest zur KG auch noch Ergotherapie bekommen. Ist nur oft schwierig, das bei den Ärzten durchzusetzen. Operieren würd ich das jetzt aber erstmal noch nicht lassen. Die Schulter braucht sehr sehr lange bis sie wieder funktioniert. Diese 19 Wochen die Dir genannt wurden sind echt quatsch. Was machst Du eigentlich beruflich? Ich war Krankenschwester und musste aufgrund meiner kaputten Schulter umschulen. Daß die Außenrotation eingeschränkt ist, denk ich mal dürfte nicht so schlimm sein. Ist bei mir auch. Ich würde Dir empfehlen noch weiter auf KG und zusätzlich Ergotherapie zu bestehen und dann nochmal ein Kontroll-MRT zu veranlassen. Wird normalerweise bei Fortbestand der Beschwerden problemlos von den Kassen übernommen. Aber wenn ein neues MRT, dann ein Arthro-MRT. OK, das ist bissi unangenehm, aber um etliches deutlicher vorallem wenn Metall in der Schulter ist. Diese Variante von MRT wird nur nicht in allen Praxen durchgeführt, da hierfür das Kontrastmittel unter Durchleuchtung direkt in das Gelenk eingebracht wird. Das ist leider etwas schmerzhaft, aber die Bilder sind um einiges besser. Du kommst ja aus Schleswig-Holstein soweit ich das gelesen habe. Wie weit würdest Du denn fahren um nochmal einen kompetenten Arzt aufzusuchen? Ich kann Dir hier in Baden-Württemberg zwei für Privat oder Selbstzahler und einen sehr guten für Kassenpatienten empfehlen. (Wobei ich den für die Kassenpatienten vorziehe, denn der hat mir sehr gut geholfen wo einer der beiden anderen kapituliert hatte)
--
LG
Jenny

Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit.
Ich habe oft gelacht, um nicht weinen zu müssen.
 
007
01.01.2007, 20:49 Uhr
kamic
4

Hallo Jenny !
Soweit ich das verstanden habe, ist die Supraspinatussehne durchgeschnitten, weg, unauffindbar. Eine andere Sehne, in der sich das Loch befand, also die geflickte Sehne, die ist porös und droht zu reißen.

Fahren würde ich deutschlandweit
Aber damit das Ganze nicht seinen Unterhaltungswert verliert: Bei einem der Ärzte sollte ich seine Arm-/Schulterbewegungen nachmachen. Er hörte dann schnell damit auf. Ich sagte zu ihm, ich könne den Arm viel weiter bewegen, tat das auch. Dann sprach der Arzt mich sehr laut an und sagte:" Hören Sie auf, Hören Sie auf. Sie haben schwere Schmerzen. Diese Bewegungen können Sie nach den MRT-Bildern gar nicht ohne Schmerzen ausführen!
Momentan bekomme ich gar keine Anwendungen, weil sich keiner traut. Das mit dem Arthro-MRT werde ich erfragen

Liebe Grüsse

Michael
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 01.01.2010 um 15:42 Uhr von kamic editiert.
 
008
01.01.2007, 22:04 Uhr
LastUnicorn
Operator

Also die Rotatorenmanschette wird aus mehreren Muskeln und deren Sehnen gebildet. Nämlich:
Musculus subscapularis
Musculus supraspinatus
Musculus infraspinatus
Muskulus teres minor.
Was mich bei Dir wundert, ist die unterschiedliche Beurteilung in Bezug auf die Supraspinatussehne. Denn laut OP-Bericht wurde genau diese geflickt und laut MRT-Bericht hat diese ja wohl immernoch einen gewissen Schaden und laut anderem Arztbericht sei diese Sehne ja nicht darstellbar. Für die Rotation ist eher der subscapularis zuständig und weniger der supraspinatus. KG solltest Du auf jeden Fall bekommen. Daß Du evtl so starke Schmerzen hast, kommt meiner Meinung nach am ehesten von dem subacromialen Impingement. Laut Befund hast Du ja wohl Probleme mit dem Acromion an dem z.B. die lange Bizepssehne ansetzt. Das Acromion steht wohl nicht so wie es soll und drückt daher eben auf die Rotatorenmanschette und dadurch gibt es diesen Kompressionsschmerz und durch das ständige Reiben der RM am Acromion kommt es eben zu diesen RM-Läsionen. Ich frage mich, warum die das in der OP nicht gleich ordentlich behoben haben, wenn die eh schon eine subacromiale Dekompression gemacht haben. Besteh auf KG und Ergotherapie und geh aber nur bis zur Schmerzgrenze und nicht mit aller Gewalt drüber. Besprech das mal wegen dem Arthro-MRT und dann such mal einen anderen wirklichen Schulterspezialisten auf. Empfehlungen dazu hab ich dir per Prvatnachricht geschickt.
--
LG
Jenny

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Ich habe oft gelacht, um nicht weinen zu müssen.
 
009
01.01.2007, 22:52 Uhr
kamic
4

Hi, Jenny

Danke für Dein Mühe
In Bad .... hat man mir schon geraten, einen Spezialisten, einen absoluten Spezialisten aufzusuchen. Aber bisher kannte ich keinen. Das ist wie scheiden lassen. Hinterher weißt Du, ob Du einen guten Rechtsanwalt hattest. Zwei Ärzte sagten zu mir, ich habe nur noch eine Möglichkeit der Op.
Jenny, manchmal weiß ich nicht mehr weiter. Darf man so etwas schreiben? Ich weiß es nicht !!
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 11.01.2007 um 22:19 Uhr von kamic editiert.
 
010
02.01.2007, 05:53 Uhr
Karl-Heinz


Hallo ! Lieber Michael !
Ich kann Deine Verzweiflung gut nachvollziehen.Hatte auch zwei OP`s innerhalb kurzer Zeit und ein völlig unauffällige MRT`s.Die Schmerzen waren jedoch die Hölle.
Was ich gelernt habe :jede neue O`P bringt neue und zusätzliche Promleme.
In aller Vorsicht -jeder Fall liegt anders-erkundige Dich doch mal nach einer Stoßwellen Behandlung.Mir hat sie aus meiner schier ausweglosen Lage geholfen.
Hierbei werden die Sehnen absichtlicht leicht verletzt um sich dann wieder selbst zu regenerieren und das Schlamassel in der Schulter durch die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder ins Lot zu bringen.Das ist zwar recht teuer hat aber eine hoheHeilungschance .Behandlungsdauer pro Anwendung ca. 20 Min.2-3x notwendig. Tut zwar weh-aber wer was an der Schulter hat, kann das mit links ertragen.
Wie gesagt vermag ich nicht zu beurteielen ob das für Dich ein gangbarer Weg wäre.Erkundige dich bitte mal wer so was macht und wie er eine solche Behandlung einschätzen würde.
Ich habe von nur durch einen Zufall von dieser Möglichkeit gehört und wäre sonst noch immer in der furchtbaren Situation der letzten 1 3/4 Jahre.
Gib nicht auf irgendwo irgendwie gibt es auch für Dich eine Lösung -das blöde ist nur man muß anden richtigen Arzzt kommen und das ist nicht so leicht.

Viel Glück

Karl-Heinz
 
011
02.01.2007, 08:26 Uhr
LastUnicorn
Operator

Stoßwellen bei Impingement, Kalkdepots usw mit Sicherheit einen Versuch wert. Bei schon bestehenden Rissen der Rotatorenmanschette oder erst kürzlich (innerhalb der letzten 12 Monate) operierten Rissen der Rotatorenmanschette würde ich eine Stoßwellenterapie eher lassen. Freut mich für dich Karl-Heinz, dass es Dir so gut geholfen hat.
Michael. daß du am verzweifeln bist, kann ich nur zu gut verstehen und nachvollziehen. Klar darf man das schreiben. Ich rannte 1 1/4 Jahre mit einem ausgerissenen Labrum und kaputten Bändern und ausgerissenem Bizepssehnenanker rum und keiner erkannte es auch auf den MRT's war das nicht zu erkennen. Wurde auf die Psychoschiene geschoben aber ich gab nicht auf. Fand irgendwann den richtigen Arzt und hatte nun 9 OP's an der Schulter. Die letzen drei in Ulm und die haben mir endlich geholfen. Ich bin 2004 von Bayern nach BaWü gezogen und mein hier behandelnder Orthopäde meinte ich solle die nächste OP auf keinen Fall von einem Orthopäden machen lassen. Ich solle in die Unfall- und Wiederherstellungschirurgie gehen. So landete ich an der Uniklinik Ulm und das war echt mein Glück. Ok durch einen Sturz im November ist wieder was kaputt aber bis dahin gings mir echt sehr gut. Und jetzt gehts auch noch einigermaßen. Trotz der neuen Verletzung geht es mir immernoch besser als damals bevor ich nach Ulm kam.
--
LG
Jenny

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012
02.01.2007, 15:00 Uhr
kamic
4

Hallo Karl-Heinz, hallo Jenny !

Wer von euch Beiden hat denn nun recht ?
Aber diese Frage müsste mir doch ein Orthopäde beantworten können oder mache ich da einen großen Fehler ?

Danke für Eure Mühe
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 11.01.2007 um 22:18 Uhr von kamic editiert.
 
013
02.01.2007, 15:21 Uhr
LastUnicorn
Operator

Hallo Michael,
bei Karl-Heinz war es soweit ich weiß "nur" ein Impingementsyndrom. Da ist so ein Versuch mit Stoßwellen kein Problem und oft auch sehr hilfreich. Bei dir sieht es nun leider schlechter aus. Laut dem MRT hat die Sehne eh schon was und dann noch die Traktion mit den Stoßwellen, das würde die Sehne nicht verkraften und total abreißen. Das wäre dann wieder eine lange OP mit sehr langwierigem Heilungsverlauf. Ich würd es lieber lassen und wirklich mal ein paar hundert km auf mich nehmen und zu einem wirklichen Spezialisten fahren bevor durch verzweifelte Versuche nämlich soviel kaputt ist, dass nix mehr zu retten ist und du mit 52 Jahren dann dienstuntauglich bist. Wäre ja glaub au ned grad toll für dich sowas.
--
LG
Jenny

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014
02.01.2007, 21:55 Uhr
Snoopi
2

Hallo Michael,

hab da noch mal eine Nachfrage. Du schreibst von einer Endobottemversorgung
Meinst Du evtl. eine Endoprothesenversorgung?

LG

Nicole
 
015
02.01.2007, 22:29 Uhr
Christiane
6

da ist wohl eher eine fixierung mit endobutton gemeint
--

"Geduld, Vernunft und Zeit macht möglich die Unmöglichkeit" - Simon Dach.
 
016
02.01.2007, 23:12 Uhr
Snoopi
2

Hallo Christiane,

dann ist alles klar!!!

Danke.

LG

Nicole
 
017
02.01.2007, 23:51 Uhr
kamic
4

Hi, Nicole, hi Christiane !!
Damit die Frage ausgeräumt wird, um was es sich hier handelt:
Der 1. Spezialist gab mir eine Überweisung zu dem 2. mit der Frage Endobottomversorgung seitens des re. Schultergelenkes und kritische Wertung.
Aber einen habe ich noch: Als ich in der Reha war und zwei Rollifahrer im Fahrstuhl saßen und zwei mit Krücken hereinspazierten, sagte einer zu dem anderen, schaue Dir den an ( gemeint war ich ), der ist ja gar nicht krank, der hat noch nicht 'mal Krücken. Ich habe dann die Treppe benutzt.

Danke

Michael
--
Liebe Grüße

Micha


Jeder sieht, was Du scheinst, aber wenige fühlen, was Du bist.

 
018
03.01.2007, 00:10 Uhr
Snoopi
2

Michael,

das darft Du Dir nicht zu Herzen nehmen. Ist denn die Definition: Wenn einer im Rollstuhl sitzt schlimmer als wenn jemand Todkrank ist und man es einem nicht ansieht? Sowas kann man nicht aufaddieren. Es gibt Rollstuhlfahrer, die sich nicht krank finden und auch nicht bedauert werden wollen, weil sie sagen, gut ich habe eine Schwerbehinderung, die es mir nicht ermöglicht, das ich laufen kann, aber deshalb bin ich nicht krank!!!

Was definiert man als krank???

Hier mal eine Definition:

Eine Krankheit (synonym: Erkrankung, Morbus, griech: Nosos - vgl. dann Noxe) ist eine Störung der körperlichen, kognitiven, sozialen und/oder seelischen Funktionen, die die Leistungsfähigkeit oder das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder intersubjektiv deutlich wahrnehmbar negativ beeinflusst oder eine solche Beeinflussung erwarten lässt.

LG

Nicole

Dieser Post wurde am 03.01.2007 um 00:14 Uhr von Snoopi editiert.
 
019
03.01.2007, 01:28 Uhr
Karina666
4

Hallo Michael,
willkommen hier im Forum,
wobei den Meisten, die hier ins Forum kommen, kommen ja leider nicht ganz freiwillig, du ja leider auch nicht...
Habe mir die ganzen Beiträge eben durchgelesen, hast ja inzwischen auch schon nen bischen was mitgemacht, wie Jenny bereits sagte komisch sind die ganz unterschiedlichen Befunde deiner Schulter, ich denke auch du solltestr auf jeden Fall weitere Meinungen einholen, kann mir fast denken, welche beide Ärzte Jenny empfohlen hat, einmal einen in Ulm und den anderen aus Heidelberg, da du Beamter und damit privat versichert bist, dürfte das mit Prof Habermeyer auch kein Problem sein, ich kann ihn dir wärmstens empfehlen.
Wenn du schon nach Baden-Würtemmberh kommst, dann würde ich an deiner Stelle empfehlen beide Speziallisten aufsuchen, ich denke dass das in deinem Fall das beste wäre und mehr als noch zwei Meinungen können dir nicht passieren, aber das denke ich nicht, da bist du echt in den besten Händen und deine Schulter wurde ja erst einmal operiert, da düfte eine Beurteilung der MRT-Bildern noch möglich sein.
Je mehr Operationen gemacht wurden, um so schwerer ist es die Bidler zu berurteilen.
Wurde denn mal ein Schallkopf auf deine Schultergehalten, im Ultraschall kann man doch ganz gut feststellen, welche Sehene noch vorhanden ist und welche nicht.
Das gute am Ultraschll ist, dass die Bilder bewegt sind und man dann anhand der Bewgung die man durchführt und den Bewegungen auf dem Bildschirm die einzelnen Muskeln und damit Ihre Sehnen sehr genau identifizieren kann.
Die Praxis von Prof. Habermeyer ist in einer Privatklinik, in dem Haus gibt es auch ne rießen radiologische Praxis, machen super Bilder, ich fahr auch immer dort hin, wenn ich Bilder brauche, da könntest du direkt vor Ort die Bilder machen lassen ob nun mit oder ohne Kontrastmittel ist egal, die machen alles und sind suoer erfahren.
Du könntest Prof.Habermeyer deine Befunde schonmal per E-mail schicken und ihn Fragen, was er noch benötigt, ob er AthroMRT möchte oder nicht, ober er nur MRT oder evtl ne 3D-CT will....
dann könntest du morgens bevor du zu ihm gehst, in die Radiologie gehen, die frischen Bilder dann zu Habermeyer nehmen und nachmittags dann nach Ulm fahren, abends fliegst du dann wieder ab Stuttgart mit nach Hamburg ;-) und hast endlich klarheit ;-)
Das hoffe ich zumidest für dich.

Das allerwichtigste ist denke ich schon, dass du so schnell wie möglich wieder KG bekommst!!!
Bis jetzt ist deine Schulter wohl noch ganz vernünftig beweglich, wenn man eine Schulter nicht bewegt, dann wird sie steif!!!!!
Das ist sicher, wenn man ein Gelenk nicht bewegt, dann steift es ein, eine Schulter die primär muskulär stabilisiert und geführt wird.
Alles andere klingt echt nach Spekulation, Schulter wird steif, wenn sie nicht operiert wird, hat er auch erklärt warum, was da genau steif werden soll?
Dann, eine Sehne reißt in ca 2 Jahren, super Angabe, hat er dir auch gesagt an welchem Tag, warum soll diese Sehne genauh 2 Jahre halten und dann nicht mehr?
Und andere können sie schon garnicht mehr sehen???
Naja, manchmal ist es wirklich nicht leicht, so Bilder zu beurteilen, vielleicht sind die Bilder ja auch schlecht, aber dann muss man eben neue machen oder andere Untersuchungsmethoden hinzuziehen.....
Ich drücke dir die Daumen, dass es nichts schlimmes ist und dass du bald weißt was los ist, ich kenn das und denke das ist das Schlimmste, wenn man nicht genau weiß, was los ist.
Dann mal gute Nacht
Gruß
Nicole
 
020
03.01.2007, 15:09 Uhr
kamic
4

Hallo Nikole2

Danke für die nette Begrüßung. Ich wäre auch gerne aus anderen Gründen in diesem Forum aber es geht nun 'mal nicht anders.
Könntest Du mir die Anschrift des Ulmer Arztes senden ? Die Sache mit dem Schallkopf hat man bei mir noch nicht durchgeführt.

Das mit dem Prof. Habermeier und dem Ulmer Arzt, das mache ich auf alle Fälle. Vielen Dank für den Rat.
Meine Schulter ist ziemlich beweglich geblieben.
Der letzte Arzt äußerte, das die geflickte Sehne porös sei und schon wieder Einrisse aufweist. Der Rest mit den zwei Jahren ist als grobe Schätzung zu verstehen.
Also die Supraspinatussehne, die in Bad .... entzündet sein sollte, haben die Experten hier in Norddeutschland bei mir und auf den MRT-Bildern nicht erkennen können. Ich werde die Klinik noch einmal anschreiben. Die müssten ja noch meine Unterlagen haben. Ich finde das auch recht merkwürdig, das ein Radiologe die Sehne auf den MRT-Bildern für entzündet hält und die anderen können sie auf den Bildern nicht erkennen.
Die geflickte Sehne, die poröses Gewebe aufweist ist nicht die Supraspinatussehne, sondern eine andere Sehne.

Schön, das ich euch hier treffe !!!!!!

Liebe Grüße

Michael
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 11.01.2007 um 22:21 Uhr von kamic editiert.
 
021
03.01.2007, 15:14 Uhr
kamic
4

Hallo Nikole

Du hast ja Recht. Bis ich hier in dieses Forum gefunden habe, war ich ziemlich verzweifelt.
Mein Nervenkostüm ist noch ein wenig ramponiert, wird aber mit jedem Tag besser.
--
Liebe Grüße

Micha


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Dieser Post wurde am 04.01.2007 um 18:14 Uhr von kamic editiert.
 
022
03.01.2007, 15:59 Uhr
Snoopi
2

Hallo Michael,

das ist doch schön, wenn es Dir jetzt schon besser geht. Gemeinsam ist oder sind wir/ man stark.
Lass Dich bitte durch solche Äußerungen nicht verunsichern, man muss nicht krank aussehen um krank zu sein.
Viele Ärzte verstehen es falsch, wenn ein Patient fröhlich ist und lacht, das es ihm trotz allem nicht gut gehen muss und so ein weinen manchmal abgewendet wird.

LG

Nicole
 
023
03.01.2007, 19:22 Uhr
Karina666
4

Hey Michael,
ich denke, dass dir Jenny da besser weiter helfen kann als ich, hat sie dir nicht per PN die Adresse der Ärzte zukommen lassen, ich werde sie gleich nochmal fragen, den Arzt in Ulm kenn ich selber nicht, weiß nur, dass hier einige sehr zufrieden sind, ich selbst bin Patientin von Prof.Habermeyer und total zufrieden, hab mir damals auch mehrere Meinungen eingeholt, denn ich hatte/habe ne etwas verzwickte Geschichte aber der einzige der mir letzlich wirklich kompetent mit meiner Schulter weiterhelfen konnte ist Prof. Habermeyer bzw. seine Kollegin Frau Dr. Magosch, die ich sehr schätze, momentan bin ich bei den beiden in Behandlung und bin bestens versorgt, klar immer mal wieder werde ich überwiesen, mal zum Radiologen, dann zum Neurologen, aber da deckt die ATOS-Klinik super viel ab.
Ich denke da bist du echt in den besten Händen, machen auch Ultraschall routienemäßig dort.
Wegen der anderen Adresse, werde ich mal mailen.
Ich hab auch schon was von einem Arzt in München gehört, ebenfalls Schulterspeziallist, kommt aus der "Schule" Habermeyer soweit ich weiß, nimmt auch nur Private, war nie dort, wäre aber auch eine Option für dich, aber ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich Kontakt mit Prof Habermeyer aufnehmen, schauen, wie schnell du nen Termin bekommst sagen, dass du aus Hamburg angeflogen kommst und was du für Aufnahmen mitbringen sollst, bzw dass du gleich nen Termin in der Radiologie ausmachen kannst.
Dass Leute von so weit her kommen ist da nichts außergewöhnliches, denke die haben da nen Plan, dass du alles an einem Tag machen kannst, lag schon mit ner Bettnachbarin aus Kanada im Zimmer, die extra kam sich ihre Schulter operieren zu lassen, das letze mal war eine aus Emden von der Nordsee im Zimmer, einige aus den arabischen Ländern.....
Ich drück dir in jedem Fall die Daumen, meld dich wie es weiter geht, was rauskommt, wenn du noch Fragen hast, oder sonst was, kannst du dich melden, das Forum hier ist echt super!
Bis dann
Gruß
Nicole
 
024
03.01.2007, 23:47 Uhr
Karina666
4

Hey also ich hab mit Jenny gesprochen, sie hat dir die entsprechenden Adressen per PN geschickt, hast du sie bekommen???
 
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