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MedForum » Bandscheiben & andere Rückenprobleme Teil 2 » Probleme mit der Bws + Atemnot » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: > 1 <
000
14.06.2010, 10:25 Uhr
Pegi0306


Guten Morgen,

ich habe durch Zufall dieses Forum gefunden und finde es toll, dass es so med. Forum gibt.
Da ich ziemlich am Verzweifeln bin, hoffe ich hier Rat bzw. Erfahrungsaustausch mit "Gleich-Betroffenen" zu bekommen. Schon vorab vielen Dank für die Unterstützung!

Hier zu meinem "Fall":
Anfang Februar bekam ich teils so schlimme, oft brennende Schmerzen -hauptächlich in Höhe rechtes Schulterblatt- (neben der Wirbelsäle)von der Brustwirbelsäule bis zum Brustbein. Es steigerte sich immer mehr und zwar so, dass ich das Gefühl hatte: ein Ring zieht sich um meinen Brustkorb und jemand drückt vorne auf das Brustbein. Dann konnte ich meinen Rippen (Brustkorb) nicht mehr dehnen und bekam massiv Atemprobleme. Das hat sich innerhalb von 2 Monaten so verschlimmert, dass ich schlimme Atemnot verbunden mit massiven Erstickungsängsten und Schmerzen hatte. Nachts wachte ich zitternd auf und meine gesamte Muskulatur verspannte sich dermaßen, dass ich außer hohen Blutdruck (150/100... - normal bei mir: 120/80), Herzrasen, Übelkeit, etc. bekam. Nebenbei bin ich nachts mit Atemaussetzern hochgeruckt und hatte dauernd unter Kurzatmigkeit, Kehlkopfenge, einem Gefühl - der Hals schwillt zu etc. zu leiden (dauert immer noch an). War beim Lungenfacharzt der meinte, ich hätte Asthma und sollte mein Spray weiternehmen - das überhaupt nicht half. Im Gegenteil ... vom Kurzöffner bekam ich absolut Herzrasen, Bluthochdruck und Ohnmachtsanfälle.
Im Febr. und März war 2mal der Notarzt da und ich wurde insg. 5mal in die KLinik eingeliefert, wo man mir sagte.. ich hätte Panikattacken und mich ruhigstellte. Wie soll man keine Panikattacken bekommen, wenn man Angst hat zu ersticken? Nach Wechseln des Lungenfacharztes wurde Verdacht auf Stimmbandritzenverkrampfung ausgesprochen und nach inzwischen täglicher Atemnot mit Erstickungsängsten und schlimmen Schmerzen in der BWS hat man mich zur Abkllärung auf Reha geschickt.Dort war ich 6 Wochen, wo man leider nur pneumologisch behandelt hat (ein angebliches Asthma stellte sich als VCD - Vocal Cord Dysfunctio heraus). Erst nach mehrmaligen Hinweisen, dass ich üble Schmerzen in der BWS habe, hat man mich geröntgt und mir mitgeteilt, dass sich bei mir wohl die kleinen Wirbelkörper mit den Knorpeln verhaken und dies zu massiven Angstgefühlen und Schmerzen mit Einschränkung der Dehnung des Brustkorbes führen würde...Trotz dieser Aussage wurde in dieser Zeit die Therapie nicht auf diese Problematik abgestimmt, sondern nur das übliche Verfahren zur VCD gemacht (Atemtherapie, etc.). Weiter wurde dort noch linksseitige Skoliose und Athrose in Hüfte und ILS-
Gelenk festgestellt.
Außerdem habe ich in 4 Monaten durch die inzwischen fast 24-Std. täglich andauernde Atemnot mit Beklemmungen, Herzrasen und Schmerzen, 15kg abgenommen, da ich oft nichts essen kann. Nach der Reha wurde noch ein MRT gemacht und noch Folg. festgestellt:
1. Hämangiomwirbel BWK 12 ohne Höhenminderung
2. Linkslaterale Diskusprotrusion im Segment L4-L5
3. Rechtsbetonte spondylathrot. Facettenhypertrophie mit
relativer Beengung des Spinalkanals in Höhe TH12-L1
4. Links mediolaterale Diskusprotrusion in den Segm. L2-L4

Trotzdem ich meinem Orthopäden nochmals gebeten habe mir zu helfen, da ich keine Lebensqualität mehr habe, meinte er nur ich müßte halt Muskelaufbau machen. Das ist ja ok, aber woher kommt dieses furchbare andauernde Gefühl, "nicht durchatmen zu können, Blockierung der Rippen, andauernde Schmerzen, "nicht-Gähnen-können", da blockiert, massive Schmerzen im Brustbein und Wirbelsäule... und Zwerchfellblockade..

Hat den jemand einen Tipp für mich oder gleich Erfahrungen gemacht und war wurde da unternommen?

Vielen Dank für eure Antworten.
Tamara
 
001
14.06.2010, 20:51 Uhr
panda13
2

Hallo,
ich kenne dein Problem nur in Ansätzen. Bei mir kommt es durch eine schmerzbedingte Fehlhaltung (Schrottknie) immer wieder zur Blockaden der kleinen Wirbelkörper. Zudem hat sich eine ziemlich starke Facettenarthrose in mehreren Bereichen der Wirbelsäule gebildet.
Wenn dort etwas hakt bzw. entzündet ist, werden die Symptome ähnlich wie bei dir - aber nicht so schlimm.

Probleme beim Atmen und dann auch so ein Gefühl wie eine Beklemmung kenne ich von der BWS auch - das ist ätzend!
Oft sind die verkrampften Muskeln (mit)schuld und da hilft bei mir Wärme (heiße Dusche, Bad, Wärmekissen, Wärmepflaster) und manuelle Therapie (wenn der Arzt die verschreibt).

Ansonsten würde ich an deiner Stelle mal zu einem Osteopathen gehen - die haben einen etwas genaueren Blick auf die Verbindung anatomischer Strukturen und solcher Folgen für die Körperregulation.
Da auch diese Leistung nicht gerne von Ärzten verschrieben wird, könntest du ja auch erst einmal zu einem Informationstermin hingehen (das wird nicht so teuer sein) und nachhören, ob man dir helfen kann.

Toi Toi Toi, dass sich bald eine Besserung einstellt. Es gibt Phasen im Leben, da geht man wirklich durch eine sehr schwierige Zeit...
Liebe Grüße von panda
 
002
21.06.2010, 20:15 Uhr
nicco
1

Hi Tamara ... hab dir ne PM geschickt!
lg, nicco
 
003
08.07.2010, 18:36 Uhr
Pegi0306


Hallo,

hat sonst keiner mehr eine Idee, was ich noch tun könnte?... Seit einer Woche habe ich wieder nachts vermehrt Probleme, wache aus dem Schlaf mit Zittern auf und eine Art sehr schweren Atems. Es ist so als ob mein Zwerchfell total verkrampft ist und kaum Luft rein oder raus geht. Manchmal ist es so als ob ich nicht genug Luft rein bekomme. Meistens wache ich gegen Mitternacht oder 1/2h morgens auf und dann liege ich stundenlang wach und mache Lippenbremse... bzw. nehme dann -je nachdem wie nahe ich der Panik bin- 1/4 (von 1mg Tavor Explidet)...
War heute nochmal bei einem anderen Orthopäden, der meinte ich hätte wohl das Tietze-Syndrom und er könnte mit Lidocain unterspritzen... aber auch das macht mir Sorgen, weil es massiv die Atmung blockieren kann und ich Angst davor habe. War beim Neurochrirurgen, der meinte ich soll mich "betüteln" lassen und ne Therapie machen. Ich verstehe nicht, warum die Ärzte einen nicht ernst nehmen. Es ist nachgewiesen, dass die Atemblockade durch die Verhakung der kleinen Brustwirbeln kommen und sich die Rippen nicht beim Atmen dehnen können, welches zu massiven Beklemmungen und Atemproblemen führt. Oft habe ich tage- und stundenlange schlimmen schmerzhaften Druck am Brustbein und das Gefühl jemand zieht einen Ring drum rum. Ich bin wirklich am Verzweifeln...
Vielleicht hat noch jemand einen Tipp von einem Arzt der sich damit auskennt (in MÜNCHEN bitte)... Ich nehme weiter ab und habe schon 17kg verloren, weil ich kaum noch essen kann - mein Blutdruck ist unter 100 und mir ist dauernd schwummrig. Entschuldigt das Durcheinander - aber ich bin fix und fertig...

Danke
Tamara
 
004
08.07.2010, 20:19 Uhr
nicco
1

Hallo Tamara, hab dir gerade nochmal ne PM geschickt!
Und Tietze-Syndrom - meines Erachtens sind deine Symptome viel zu massiv dafür ... von einer Lidocain-Injektion würde ich erst mal die Finger lassen.
lg, nicco
 
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