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12.05.2003, 11:29 Uhr
~The Day
Gast@217.236.120.78
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Servus,
meiner einer wohnt im Einzugsgebiet um Aschaffenburg bei Frankfurt a.M. Dort bin ich derzeit auch in Behandlung, im Sportmedizinischen Institzut.
Die von mir erwähnten Injektionen mit Glucose haben den Entzündungsherd merklich verringert, so dass ich wieder über einen längeren Zeitraum schmerzfrei gehen und langsam Radfahren konnte. Letzten Mittwoch, wollt ich`s mal wieder wissen und hab mich auf meine Landdistanz Radtrainingsstrecke begeben (120 km in der Ebene). Aufgrund der Probleme mit dem re. Knie, trainiere ich im Moment nur im Grundlagenausdauerbereich, d.h. mit einem Puls bis 130 max. Das sind so um die 130 Watt Dauerbelastung bei mir. Keine Berge usw.
Nach dieser Trainigseinheit hatte ich doch wieder Schmerzen am Knie, aber nicht wie sonst. Der Druckschmerz direkt vorne, Patellasehne gegen Kniescheibe war nicht mehr vohranden, jedoch mehr seitlich (lateral) wie schon vor der Trainingseinheit. So nun kommt das neue Problem, ich denke, die Hauptschmerzen stammen jetzt von der vorderen Spitze der Kniescheibenrückseite bzw. dem Gleitlager um unteren Bereich.
Die Ganze Zeit war das Problem, aufgrund des Druckschmerzes an der Patellasehne, dirkte am Beginn der Kniescheibe, konnte nicht genau lokalisiert werden, ob dieser Schmerz nicht auch von der Kniescheibe her stammt oder nur von der Entzündung in der Sehne. Da jetzt aber der Druckschmerz direkt vorne in der Sehne nicht mehr vorhanden ist, ich aber nach der Trainingseinheit im unteren Bereicht, hinter der Kniescheibe brennende Schmerzen verspürte, gehe ich mal davon aus, daß dort etwas nicht in Ordnung ist. Evtl. Knorpelaufweichung, Rauhigkeit, oder eine fehlerhafte Führung ( vastus medialis).
Ich hab auch schon des öfteren ein kleines "Springen" der Knieschebe bemerkt, insbesondere, wenn ich beim Radfahren den leicht angspannten Quadrizeps plötzlich stark angespannt hab, knakt es immer einmal im re. Knie, wie wenn sich die Kniescheibe in ihrer Führung etwas verändern würde.
Diieses muß ich nächste Woche mal mit meinem Arzt genauer erläutern.
Ich denke, dass es wohl das beste sein wird, eine Athroskopie vornehmen zu lassen, um genau festzustellen, wie`s hinter meiner Kniescheibe aussieht, um einen entsprechenden Behandlungsplan aufstellen zu können.
An die Kombination mit dem Dona S 200 hab ich auch schon gedacht, jedoch möchte ich die Tabletten nicht dauerhaft einfach so einnehmen, ohne das Wissen, dass meine Knorpeloberfläche entsprechend beschädigt ist. Evtl. hilft ja auch wirklich der knallharte Aufbau des vastus medialis, welcher an meinem re. Bein deutlich schwächer ist, wie am linken Bein.
Ich denke auch, dass ich die Behandlung mit den Glucoseinjektionen noch einige Wochen fortsetzten werde, bis auch der laterale Bereich der Patellasehen schmerzfrei ist und trainiere natürlich Gleichzeitig den vastus medialis, um den Zug auf die Sehen mehr medial auszurichten bzw. mittig.
Über eine OP hinsichtlich der Patellasehnetendinitis, habe ich auch mit meinem behandelnden Arzt und noch mit anderen führenden Arztgrößen gesprochen. Meiner und der Dr. Pässler in Heidelberg wollten mich eigentlich schon lange operieren. Dr. Eichhorn aus Straubing, bei dem ich vor kurzem und vor sechs Jahren zu Beginn der Patellasehnentendinitis war, wollte mich jetzt nicht operieren, wiel er meinte, daß die Sehne nicht entsprend stark genug geschädigt sei. Vor sechs Jahren, wo die ganze Geschichte begann und sehr akut war, wollte er mich schon operieren. Jetzt meine er, dass das Geweben nicht stark genug geschädigt sei und wahrscheinlich der Entzündungsherd nach der OP wiede entstehen werde. Wobei die Erfolgsquote bei einer solchen OP so der so bloss bei 60 Prozent liegen würde. Also entschloß ich mich in diesem Frühjar für eine weitere konservative Behandlung. Diesen Entschluß teilte ich meinem derzeitigne behandelnden Arzt entsprechend mit, so dass dieser sich neue konzepte ausdenken mußte.
Bei mir kommt wohl auch noch das Problem hinzu, dass ich mir über den Zeitraum von sechs Jahren eine Schonhaltung zugelegt habe und somit das lange Laufen bzw. Joggen erst wieder richtig trainieren muß. Ich denke mal, das Radfahren ist dabei weniger das Problem. Du hattest etwas wegen der Muskelketten beim Radfahren geschrieben, den hinten Oberschenkel kannst Du schon geziehlt mit den Klickpedalen trainieren. Ich trainiere diesen in der Trainingseinheit zwischendurch, über mehrere Kilometer geziehlt.
In so einer Zeit hab ich mir auch schon überlegt, ob nicht die HY-Gag Injektionen helfen, die im Knie einen Puffer aufbauen. In der Zeit, wo der Puffer aktiv ist, werden die Gelenkflächen geschont und können sich evtl. wieder erholen und ein Dysbalancetraining konzentrierter durchgeführt werden.
So ich muß jetzt mal war Arbeiten, melde mich bei Zeiten wieder.
Gruß
Markus
Ps.: Ein Königreich für Gesunde Knie |