Re: Röntgentiefentherapie bei Engpaß-Syndrom?


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Posted by Doc Frank in Spe (212.144.147.239) on October 31, 2001 at 09:12:05:

In Reply to: Re: Röntgentiefentherapie bei Engpaß-Syndrom? posted by André Stahl on October 31, 2001 at 08:45:02:

Hallo Andre,

Einen Engpaß zwischen Schulterdach und Oberarmkopf hat jeder Mensch. Dieser ist für die hindurchführenden Sehnen der Schultermuskulatur vorgegeben. Bei einigen können jedoch in diesem Engpaß die Sehnen nach längerer Zeit verkleben und eventuell sogar durchscheuern. Das ist das sogenannte Impingement-Syndrom.

Durch eine Schultergelenkspiegelung (Arthroskopie) kann dies unter anderem bestätigt werden und durchgescheuerte Sehnen können über einen kleinen Schnitt an der Schulter genäht werden. In manchen Fällen werden sie auch mit kleinen Titandübeln am Oberarmkopf wieder befestigt . Gleichzeitig wird vom Schulterdach der Unterrand 3 bis 4 mm abgefeilt,. Dadurch schafft man mehr Platz in dem Engpaß für die Sehnen. Eine intensive und konsequente Nachbehandlung mit KG ist absolut erforderlich.

Allerdings darf diese die ersten 6 Wochen nur passiv durchgeführt werden. Das ist deshalb wichtig,um einerseits eine Schultersteife zu vermeiden, andererseits Zugbelastungen der frisch genähten Sehnen zu vermeiden.

Eine interessante Seite im Netz hierüber ist:
http://www.arthro-clinic.de/publik/1993dads/text.html#kap_7.2.1

Alles Gute
Doc Frank in Spe


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