Posted by Jörg Weyermann (195.252.164.162) on December 14, 2000 at 00:51:54:
Servus!
Bei einem Gletscherspaltensturz vor ca zweieinhalb Jahren kugelte ich mir für einen Moment die rechte Schulter aus. Folge war starker Bewegungs- sowie leichter Ruheschmerz. Das Gelenk wurde zunächst mittels Tape ruhiggestellt, sicher ein Fehler. Beim nächsten Kletterversuch zeigte sich eine massive Instabilität des Gelenks, der Arm kugelte nämlich wieder aus, was sich bis heute nicht ganz gelegt hat. Niederländische Physiotherapeuten, die die Sache etwas tiefgründiger behandeln, untersuchten mich Anfang des Jahres eingehend und stellten gewisse unfallbedingte Anomalien wie zB re/li-Asymmetrie der Wirbelsäule bei Armbewegungen und eine Immobilität von Brust-und Schlüsselbein fest. Desweiteren wurde erstmals die Diagnose eines Muskelfaserrisses gestellt. Die Immobilität wurde durch manuelle Therapie fast vollständig behoben, dennoch sind nach wie vor (aufgrund von Muskelschwäche??) Hängen am gestreckten Arm, Dynamos mit rechts oder Greifen in überstrecktem Zustand unmöglich. Da ich erst 23 bin, wurde von einer OP abgeraten, ich möchte dennoch möglichst schwer klettern können, und dazu ist eine Stabilisierung notwendig. Wozu würden Sie mir raten? Reicht ein regelmäßiges Muskelaufbautraining und welche Übungen sind sinnvoll? Mit welchem Zeitraum muß ich rechnen?
Über Hilfe würde ich mich freuen!
mfg, Jörg